Warum Männer früher sterben, seltener Hilfe suchen – und was sich ändern muss Nordkurier

Ein Abend rückt Männlichkeitsbilder und ihre Folgen ins Zentrum. In Demmin spricht Soziologe Christoph May im Lübecker Speicher.

Von Maxi Koglin | Veröffentlicht am 12. August 2026, 16:11Uhr

„Ein öffentlicher Abend zum Thema „Männerlimit statt Frauenquote“ im Lübecker Speicher in Demmin widmet sich am Sonnabend, 15. August, ab 18 Uhr dem Thema Männlichkeit. Referent ist der Soziologe und Männlichkeitsforscher Christoph May.

May will gängige Vorstellungen von männlicher Sozialisation und deren Folgen beleuchten. Im Fokus stehen Fragen nach Macht-, Gewalt- und Schweigekulturen und deren Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen wie Klimaschutz, Diversität und Gleichstellung.

Zur Sprache kommen sollen auch statistische Unterschiede: Männer sterben im Schnitt früher, suchen seltener Hilfe und sind häufiger in Haft. Zudem geht es um Privilegien, die Männer allein aufgrund ihres Geschlechts genießen. Ziel des Abends ist eine kritische Auseinandersetzung mit Rollenbildern und möglichen Veränderungen. Der Eintritt ist frei.“

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