Man Enough To Care – Gemeinsam sind wir stärker

Symposium zum Weltfrauentag am 8. März 2026

„Am 8. März haben die Bühnenmütter* gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung etwas Besonderes geschaffen:
Man Enough to Care. Und es war mehr als eine schnöde Veranstaltung.
Es war ein Fest. Ein Zeichen. Ein Aufbruch.

300 Menschen, 45 Kinder, zwei Keynotes, ein Panel, fünf Workshops und am Ende ein wunderbares Konzert von Hashtag#RobertStadlober. So viele Bühnenväter, Bühnenopas und Verbündete von Bühnenmüttern* an einem Ort: Das erleben wir selten. Und es macht uns Mut.

Mut, für weniger Vereinzelung einzustehen.
Mut, für kollektive Kraft im Miteinander.
Mut, Gleichstellung als gemeinsame Aufgabe zu begreifen und Gewinn für alle Geschlechter.

Das alles wäre nicht möglich gewesen ohne unsere wundervolle Teresa Monfared, unsere Projektleiterin von Culture.Care und Vorständin der Bühnenmütter* e.V. Sie hat sich zusammen mit Maria Nübling mit unglaublichem Herzblut und Energie dieses Event ausgedacht, konzipiert und auf die Beine gestellt. Danke, Teresa, für dieses Geschenk.

Ein riesiges Dankeschön gilt außerdem allen Beteiligten:
Jutta Allmendinger für den kraftvollen Impuls: Sorgearbeit ist politisch. Jens van Tricht dafür, dass er gezeigt hat, warum Feminismus gut für Männer ist. Emilia Roig, Fikri Anıl Altıntaş und Robert Stadlober für eure guten Gedanken und Impulse auf dem Panel. Und den Workshop-Leitenden Tobias Ginsburg, Sascha Verlan, Christoph May und Gianni Jovanovic – wir brauchen mehr von euch.

UND natürlich DANKE Tarik Tesfu für die unterhaltsame, humorvolle und supersouveräne Moderation durch diesen reichhaltigen Tag!

Der Zuspruch bestärkt uns: Culture.Care ist am Start und wird weiterhin die Männer* aktiv in die Verantwortung einbinden. Eine gleichberechtigte und care-freundliche Zukunft geht halt nur zusammen!

Die Tore stehen weit offen:
Vielleicht kennst du auch einen Verbündeten, der sich als Bühnenmutter* solidarisieren möchte?“

Seit über 100 Jahren kämpfen Menschen am Internationalen Frauentag für Gleichberechtigung. Doch Gleichstellung ist kein „Frauenthema“ – sie geht uns alle an. Aktuelle Entwicklungen zeigen, wie tief patriarchale Strukturen in die Gesellschaft hineinwirken. Wenn sie bröckeln, entsteht Raum: für Fürsorge, für ein anderes Miteinander und für Care als Haltung.

PROGRAMM

Tagesmoderation: Tarik Tesfu

13:00 Begrüßung
Jan Philipp Albrecht, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung
Teresa Monfared, Vorstand Bühnenmütter* e.V.

13:15 Impuls I
Sorgearbeit ist politisch!
Prof. Jutta Allmendinger, Soziologin

13:45 Vote with Your Feet

14:00 Impuls II
Warum Feminismus gut für Männer ist
Jens van Tricht, Autor, Aktivist und Berater

14:30 Diskussion
Man Enough to Care oder Warum Strukturwandel nur gemeinsam geht
Jutta Allmendinger, Soziologin
Fikri Anıl Altıntaş, Autor
Emilia Roig, Autorin, Aktivistin und Politologin
Robert Stadlober, Schauspieler und Musiker

15:30 Pause

16:00 Parallele Workshops

Exportschlager: Patriarchat!? – Koloniale Gewalt, Rassifizierung und Geschlechterpolitik
mit: Emilia Roig, Autorin, Aktivistin, Politologin Gr. Saal 1

Die Krieger des Patriarchats – Rechtsextremismus, Männlichkeitswahn und Antifeminismus
mit: Tobias Ginsburg, Autor und Regisseur Konferenz 1

Puppen haben keine Väter – warum wir mit der Gleichstellung im Kinderzimmer beginnen müssen
mit: Sascha Verlan, Berater, Autor und Regisseur Kl. Saal 1

Feminismus für den Mann von heute – Männerbünde, Männerfantasien und Kritische Männlichkeit
mit: Christoph May, Männerforscher, Dozent und Berater Gr. Saal 2

Männerwahlrecht: Jetzt! – Welche Möglichkeiten haben Männer, ihre Rollen neu zu wählen
mit: Gianni Jovanovic, Autor und Regisseur Kl. Saal 2

17:30 Networking und Imbiss

18:45 Konzert
Robert Stadlober, Schauspieler und Musiker

20:00 Ausklang & Ende

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